Gestern abend wollte ich noch bloggen und breit treten was ich für gut halte, auch gerne empfehlen würde und was ich davon natürlich noch gern sehen würde.
Eigentlich waren das in nächster Zeit
- Kung Fu Panda
- Der unglaubliche Hulk
- Hancock
Aber vorgestern kam mir dann doch glatt zu Ohren, dass der Hulk komplett kaputt geschnitten wurde und nur in extrem wenigen Kinos ungeschnitten gezeigt werden würde. Die Recherche in den Kommentaren meines Standard - Kinos skizzierten das selbe Bild. Normalerweise gebe ich auf die dort genannten Kritiken nicht viel, besonders weil zu viel gespoilert wird, aber das der Schnitt das Erlebnis versaut, scheint unbestreitbar zu sein.
Aus Geldsucht hat man hier den Film anscheinend so kaputt geschnitten, dass er ab 12 ohne Probleme freigegeben wurde. Heißt Also, Kinos die den Film ab 16 zeigen, zeigen eigentlich die ungeschnittene Version.
Nach der heutigen Aktualisierung meines Kino-Plans
durfte ich dann mit Freude feststellen, dass mein Lieblingskino in Duisburg den Streifen doch auch ab 16 zeigt ... was für eine Meldung flattert dann bei meinem FeedReader ein? Die Kinos die jetzt reinzufällig auch nachträglich eine Version ab 16 zeigen, zeigen auch nur eine geschnittene Version, die jedoch ca. 1 Minute länger als die extrem Gekürzte ist.
Also liebes Kino! Ich unterstütze gern was ich mag, aber solch eine Geldmacherei geht mir tierisch aufn Senkel. Ich darf mir vor nem geschnittenen Hulk dann bestimmt auch noch die Werbung reinziehen, dass jeder im Kino ein Raubkopierer sei und schwerer bestraft wird als menschenverachtende Verbrecher. Aber wo wir schon beim Thema dieser Scheinheiligkeit sind, aus welchen Gründen werden Blockbuster zuerst in Entwicklungsländer oder Schwellenländern gezeigt? Ist die Gefahr der Raubkopie vor Release anderer Märkte bei noch geringerer sozialer Gerechtigkeit höher oder niedriger?