Da guckt man ohne einen bewußten Geld - Umsatz nach einer Woche mal wieder auf sein Konto und was sehe ich da mit erstaunen. Da haben sich mal eben fast ein Drittel meines Monatseinkommens in Luft aufgelöst. Nein es waren nicht Miete, Versicherungen, Server - Kosten etc. die mir sauer aufstießen, sondern da läpperten sich andere Kleinigkeiten, darunter auch ein Posten der plötzlich 20% teurer ist.
Letzten Monat kam mir diese "Werbebroschüre" ohne weiter Mitteilung ins Haus geflogen, passend zum Lawblog - Posting Wir begrüßen Preisstufe D. Mein bisheriges C-Ticket sei jetzt ein D-Ticket.
Die Preisstufe D löst die alte Preisstufe C ab und umfasst das gesamte VRR-Gebiet.
Damit war das Thema eigentlich für mich erledigt und auch die Kommentare zum Lawblog - Posting waren noch nicht so zahlreich wie jetzt, denn das böse Erwachen kam bei Vielen, Genauso wie jetzt bei mir:
Ein Erhöhung von 94,65€ auf 112,24€.
Selbst wenn ich nur noch die leistungseingeschränkte Preisstufe C nehme, ist das Ticket teurer geworden.
Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Kunden und das ohne schriftliche Vorankündigung, außer einem kleinen Vermerk in der Werbe - Broschüre.
Wie ist das zu rechtfertigen? Dass der VRR die selben Preise für Energie bezahlt, wie der Endkunde? Dass der größte Batzen am Benzinpreis immer noch die Steuer ist, die mich vom Autofahren abbringen soll?
An meine Leser habe ich da eigentlich nur eine Frage! Wie können wir uns wehren?
Ich auf jeden Fall werde versuchen eine sinnvolle Stellungnahme des VRR zu erhalten und ausloten, ob wir dem rechtlich beikommen können, denn diese Preissteigerung ist für mich unbegreiflich, hier nutzt man gewollt ein Monopol aus!
Aber eine Änderung an meiner Verkehrssituation fällt mir da doch ein. Ich steige auf ein B - Ticket um, und die gesparten 40€ fließen in mein Auto und vielleicht nötige Zusatztickets. Frechheit sowas! Was würde ich mich freuen, wenn jeder hart Arbeitende, der eine VRR - Leistung im Vorraus bezahlt, die meistens auch noch mies geliefert wird, jedes Jahr eine Zwanzigprozentige Steigerung seines Einkommens erfahren würde. Natürlich NUR damit der Unterhalt weiter gesichert ist und nicht zur Gewinnmaximierung. ARGH