Vodafone hat sich zwar etwas Zeit gelassen, eigentlich lang genug für mich um mich weiter anderweitig zu informieren, aber sie haben geantwortet und das anscheinend auch nicht mit einem unpersönlichen Formbrief. Das Storm ist natürlich nicht an Vodafone selbst gebunden, die SIM – Karte des jeweligen Providers muss die Blackberry – Optionen ermöglichen. Laut einem Telefon Treff Thread ist diese Einstellung mindestens wichtig um Browser, einige Mailspezifika, den „Anwedungsshop“ etc freigeschaltet zu bekommen.
Aktionen mit dem Ohr auszuführen, wenn man telefoniert
Zu Punkt eins läßt sich eigentlich sagen, Blackberry hat im Gegensatz zum iPhone ein komplett anderes Eingabeinterface. Zum Einen eine deutlich größere "Schreibfläche" und zum Zweiten größere Fonts. Beim Test grade im Vodafone-Laden, war es etwas ungewohnt die Displaytaste vor dem nächsten Tastenanschlag explizit und aktiv wieder zu entspannen, aber das Tippgefühl war in Ordnung. Ich habe zwar fünf mal direkt hintereinander "s" gedrückt, davon erschienen drei mal ein "d"und zwei mal ein "s", aber an das Tippen wird man sich gewöhnen.
Genauso undrastisch fällt der zweite Punkt dann doch ins Gewicht, denn man muss wirklich aktiv auf das Display drücken, um eine Aktion auszuführen. Da ich mir das Handy nicht zwischen Ohr und Schulter klemme um freihändig zu telefonieren und mit meinem dicken "Ohrschmuck" generell vorsichtiger bin, wäre das wohl kein Problem. Wobei davon auszugehen ist, dass RIM hier mit Updates definitiv noch mehr Feintuning betreiben wird, als es bisher schon passiert ist.
ABER
Wie die Mitarbeiter eines Vodafone-Shop in der Innenstadt Essen (es war glaube ich dieser Store) mir mitteilten, macht das Gerät im Internet ja wirklich richtig Spass ... mit einer Vodafonekarte.Ich musste auch explizit noch mal nachfragen, ob ich das grad richtig verstanden hatte. Ja Surfen beim Blackberry funktioniert im Moment nur mit einer SIM - Karte von Vodafone, weil man ja schließlich auch seine Verträge verkauft bekommen wolle. Ich werde Vodafone aber auch noch mal eine Mail schreiben, da diese Information bisher auf keiner Internetseite oder in den jeweiligen AGB zu finden ist. So, wird man keinen neuen Kunden gewinnen!
Update:
Diese Mail ging grad an Vodafone raus.
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Blackberry Stom bieten Sie für einmalig 479 Euro ohne monatliche Kosten an und ohne weitere Bedingungen,
ich sage vereinfacht mal "Sternklauseln". Nun muss ich aber leider in einem Essener Vodafone-Store erfahren,
dass das Browsen im Internet bei dem Gerät nur mit einer Vodafone - SIM - Karte funktioniert. Diese Bedingung
schreckt nicht nur mich vom Kauf des Handies ab, sondern bestimmt auch weitere interessierte Kunden die
bereits ihren Wunschvertrag gefunden haben oder Ihre Vertragsbedingungen nicht akzeptieren können/wollen.
Könnten Sie mir diesen Sachverhalt genauer erklären oder wurde ich hier falsch informiert?
In der Vergangenheit war ich eigentlich Nokia Fetischist, bis ich einen Blackberry gestellt bekam. Surfen und Nachrichtentippen war mit dem Ding ein Highlight und auch die Sicherheitsfeatures haben mir sehr gefallen. Man merkte, dass dieses Gerät für höhere Ansprüche gedacht war, allein das copy n' paste, ein Traum ... Nach der Brombeere 8707v erhielt ich ein iPhone 1. Bedienungskonzept war echt ne Bombe, die mir aber bzgl. dem Tippen von Nachrichten dann doch weniger gefallen hat. Erstens war damals die Rechtschreibkorrektur ein Graus, man hatte Probleme bei größeren Texten weil das Hin- und Herspringen eher mühsam war und man z.B. beim Busfahren durch Huckel und deren Vibrationen oft falsche Tasten, darunter auch die SMS–Absenden - Taste, berührte. Apple – Bindung, wenigere Sicherheitsfeatues und das fehlende UMTS – Modem waren zwar Minuspunkte, haben mein positives Surf- und Multimediaverhalten weniger beeinflusst.
Nach diesen zwei Geräten kristalisierte sich raus, ich möchte eine Multimediamaschine, komfortabel telefonieren und surfen sowie kürzere bis längere Texte tippen. Copy n' paste ist da eigentlich ein Must Have aber selten anzutreffen.
Mittlerweile bin ich beim N95 8GB angekommen und merke, das nächste Must Have, früher bei mir eigentlich nicht so wichtig, ist auf jeden Fall das UMTS – Modem.Das veraltete Bedienkonzept und das fehlende Copy n Paste ist bei mir mittlerweile ein so großer Minuspunkt, dass ich mir eine Mischung dieser drei Handies wünschen würde und da kommt das Blackberry Storm ins Spiel.
Und dann muss ich heute Folgendes auf CNET.de lesen
Das (Testkorrektur, Anm. von mir) funktioniert hervorragend, solange der Storm gewünschte Wort schon kennt. Ist es nicht im integrierten Wörterbuch enthalten, muss der Nutzer jeden neuen Buchstaben bestätigen. Das ist etwas nervig - vor allem, wenn die Software ein Wort groß schreibt, das klein gehört. Korrigieren ist nämlich mühsam, da der Storm im Gegensatz zum iPhone bei der Texteingabe keine Lupe einblendet, um den Cursor an eine bestimmte Stelle im Text zu bugsieren.
Apropos ärgern: Das empfindliche Display reagiert aufs Ohr. Wer nicht mit Freisprecheinrichtung oder Headset, sondern ganz klassisch telefoniert, wird schnell frustiert. Denn hält man den Blackberry wie ein "normales" Handy ans Ohr, markiert man mit dem Ohrläppchen Funktionen wie "Anruf halten", "Mikrofon aus" oder "Freisprechen". Ein etwas festerer Druck lässt dann das ClickThrough-Display nach innen wandern und die Funktion ausführen - das kommt häufig vor und nervt. Man kann das Gerät beispielsweise auch nicht zwischen Kinn und Schulter klemmen.
Schade eigentlich ...
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